Nach dem historisch schlechten Abschneiden der CDU bei der Landtagswahl am 14. März
fordern regionale Vorsitzende der Jungen Union einen inhaltlichen und personellen
Aufbruch in der Landespartei.
Die JU-Vorsitzenden aus den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm und Trier-
Saarburg setzen sich für eine Modernisierung der Partei ein, die in den nächsten fünf Jahren
im einstigen Stammland der CDU wieder zu alter Stärke zurückfinden soll. „Unser Anspruch
als CDU darf es nicht sein, in Rheinland-Pfalz auf ewige Zeiten in die Opposition verbannt zu
sein“, so Christian Mörsdorf, Vorsitzender aus Bitburg-Prüm. Leonard Preisler, JU-
Vorsitzender im Landkreis Bernkastel-Wittlich ergänzt: „Gerade in unserer Region haben
junge Kandidaten wie Karina Wächter und Dennis Junk bewiesen, dass sie nah bei den
Bürgern sind und ein hohes Vertrauen genießen. Das muss entsprechende Konsequenzen in
der Zusammensetzung des neuen Fraktionsvorstands im Landtag haben.“ Marcel Dawen aus
dem Landkreis Trier-Saarburg sieht zusätzlich die Notwendigkeit, die thematische
Schwerpunktsetzung der Partei stärker auf die Bedürfnisse der jungen Generation
auszurichten: „Es reicht nicht, von Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu reden. Wir müssen
herausstellen, dass wir uns ernsthaft mit den Themen Umweltschutz und Digitalisierung
auseinandersetzen. Damit geht einher, dass wir ein personelles Angebot machen, das diese
Themen glaubhaft vertritt.“ Die JU-Vorsitzenden appellieren an die Parteispitze, die
Wahlniederlage nicht auszusitzen, sondern in einer ehrlichen Analyse die notwendige
inhaltlichen und personelle Erneuerung in der Partei voranzutreiben.

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